Reisevorbereitung: 8 Tipps für den Langstreckenflug

Endlich ist es soweit: Mein langersehnter Flug nach Chile steht an. Über 100 Tage musste ich nun warten, bis ich endlich meinen Liebsten besuchen kann – Vorfreude pur! Doch vorher muss ich noch einen Langstreckenflug überwinden – 17 Stunden mit einem kleinen Zwischenstopp in Paris. Ich hoffe, dass diesmal alles glatt geht und meine schlechten Erfahrungen mit diesem Flughafen wieder wettgemacht werden. Um den Flug so angenehm wie möglich zu gestalten, habe ich einige Vorkehrungen getroffen. Gerne lasse ich dich an meinen Erlebnissen und Erfahrungen teilhaben, vielleicht ist der ein oder andere Tipp ja noch neu für dich.

Mein bislang längster Langstreckenflug ging übrigens vor drei Jahren nach Australien – 25 Stunden mit zwei kurzen Zwischenstopps in München und AbuDhabi. Dagegen erscheint mir der Flug nach Chile beinahe wie ein Klacks. Mit diesen Vorkehrungen komme ich hoffentlich fit und freudestrahlend an:

  1. Die Wasserflasche – mein Freund und Helfer

Die Regel Nummer EINS auf Langstreckenflügen ist es stets ausreichend zu trinken. Denn die Luftfeuchtigkeit sinkt auf Flügen enorm ab, sodass unser Körper eine Extra-Portion Hydration benötigt. Mit einer leeren Wasserflasche kommt man problemlos durch den Sicherheitscheck und kann diese anschließend kostenfrei mit Leitungswasser wieder befüllen. In einigen Ländern gibt es auch spezielle Wasserbrunnen, an denen man seine Trinkflasche auffüllen kann. Wer sein Wasser gerne gefiltert oder mit Geschmack trinkt, kann sich online spezielle Trinkflaschen bestellen, die einen integrierten Filter aufweisen.

  1. Ein Highlight planen

Wer sitzt schon gerne stundenlang herum und wartet, wartet, wartet? Um mich selbst ein wenig auszutricksen, besorge ich für Langstreckenflüge immer etwas worauf ich mich besonders freue: ein neues Buch, eine Zeitschrift oder ein (Handy-)Spiel, welches ich schon lange Mal ausprobieren wollte, für das mir normalerweise aber die Zeit fehlt. Die Vorfreude darauf ist meist so groß, dass die ersten zwei bis drei Stunden schon einmal unbemerkt verstreichen. Obwohl es auf Langstreckenflügen meist ein vielfältiges Entertainmentprogramm gibt, lade ich mir sicherheitshalber meist zusätzlich auch noch eine Serie über Netflix oder Amazon aufs Ipad oder Handy.

  1. Die Zeit sinnvoll nutzen

Wer wie ich oft von seinem Notebook aus arbeitet, kann die Flugzeit sinnvoll nutzen. Um meine Mitreisenden nicht mit nervigen Tippgeräuschen zu stören, vermeide ich es zwar auf Langflügen an meinen Romanen weiter zu schreiben, das Korrekturlesen von kürzlich geschriebenen Kapiteln klappt jedoch wunderbar. Auch zeitintensive und nervige Aufgaben wie das Absichern eines Back-Ups auf eine Festplatte, die man ohnehin dabei hat, lassen sich super einbauen. Man kann seine Ordnerstruktur überarbeiten, alte Fotos löschen oder eben auch Fotos mit aufwendigeren Programmen bearbeiten.

  1. Die Durchblutung anregen

Bei längeren Flüge stehe ich etwa alle zwei Stunden auf, um mir die Beine zu vertreten. Wer nicht die anderen Flugpassiere stören will, indem er immer wieder die Gänge auf und abläuft, ist mit einem Toilettengang gut beraten. Denn meist befindet sich vor den Toiletten ein kleiner Extrabereich, in den man sich stellen kann, um sich zu strecken. Dort wippe ich zum Beispiel gerne ein paar Minuten auf die Zehenspitzen. Um die Thrombosegefahr zu verringern, kann man sich auch spezielle Thrombosestrümpfe zu legen. Meine habe ich für etwa 30 € online erworben und sie kommen bei Langstreckenflügen stets zum Einsatz.

  1. Warm einpacken

Mir persönlich ist in Flugzeugen immer kalt, deswegen habe ich selbst bei kurzen Flügen IMMER einen Schal dabei. Auf Langstrecken ist man am besten mit einem Zwiebellook gekleidet. Möglichst weich und bequem sollte es sein. Statt Jeans oder Kleidchen wähle ich also meist eine Stoffhose und ein T-Shirt mit Hoodie.

  1. An Wechselkleidung denken

Ich habe stets Wechselkleidung im Handgepäck dabei. So kann man sich nach einem Langstreckenflug direkt frisch machen und startet am Zielort gleich mit einem guten Gefühl ins Abenteuer. Zudem ist man so stets gewappnet, sollte das Gepäck doch einmal verloren gehen oder erst verzögert ankommen. Denn gerade bei einem Langstreckenflug mit Zwischenstopp kann es vorkommen, dass das eigene Gepäck es nicht mehr rechtzeitig in den Anschlussflieger schafft.

  1. Frischemacher einpacken

Zum Ende eines Fluges mache ich mich gerne mit ein paar kleinen Helfern frisch. Auf Langstreckenflügen gibt es meist kostenfrei ein kleines Pflegeset, in welchem sich oft Socken, eine Zahnbürste sowie Zahnpasta und eine Schlafmaske befinden. Die muss man also nicht unbedingt selbst einpacken. Ein Deo und Reinigungstücher sind jedoch nie verkehrt. Auch eine kleine Schicht Make-Up hilft einem manchmal die eigene Müdigkeit zu überwinden und sich wieder fit zu fühlen, um bei der Ankunft direkt frohen Mutes ins Abenteuer zu starten. Manche Vielreisende schwören auch auf Gesichtsmasken, welche sich auf einem Flug ganz einfach auftragen lassen. Besonders Sheet-Masks lassen sich leicht wieder abnehmen und versorgen die strapazierte Haut mit ausreichend Feuchtigkeit.

  1. Vorrausschauende Essensplanung

Wer eine Lebensmittelunverträglichkeit hat, schwanger ist oder sich vegetarisch oder sogar vegan ernährt, sollte schon bei der Flugbuchung sein Essen planen. Viele Flugunternehmen bieten einem eine kostenfreie Essensalternative an. Für den kleinen Hunger zwischen durch packe ich meist auch einen kleinen Snack ein wie einen Müsliriegel, Obst oder etwas Süßes mit ein.

Falls Du noch weitere Tipps hast, würde ich mich über einen Kommentar freuen – denn man lernt nie aus und die nächste Reise kommt bestimmt!

Bestens ausgerüstet starte ich jetzt so langsam mal mit der Planung meiner Backpack-Inhaltes. Hierfür benutze ich übrigens immer eine Packliste, um auch ja nichts wichtiges Zuhause zu vergessen.

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